Heinz-Wetten 2026: Was die Systemwette kostet und wo sie in der Schweiz läuft

Updated Oktober 2026
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Ein leerer Wettschein aus Papier liegt neben einem Bleistift und einem Radiergummi auf einem hellen Holztisch im Tageslicht.

Stand: Oktober 18, 2026 · geprüft gegen die Spielregeln und Teilnahmebedingungen von Sporttip (Version 4.2) und gegen die Aufsichtsliste der Gespa.

Eine Heinz-Wette ist eine Systemwette auf 6 Auswahlen, die aus 57 einzelnen Wetten besteht.

Eine Heinz-Wette ist eine Systemwette, die alle Mehrfachkombinationen aus sechs Auswahlen abdeckt — vom Doppel aufwärts bis zum Sechsfach. Insgesamt enthält sie 57 einzelne Wetten. Was die Wette auf dem Schein vergleichsweise übersichtlich aussehen lässt, hat zwei Seiten, die für den Geldbeutel zählen: der Einsatz vervielfacht sich mit jeder Linie, und in jeder einzelnen Quote steckt die Marge des Veranstalters. Auf einer Seite über Sportwetten, die in der Schweiz nur von Swisslos (Sporttip) und Loterie Romande (Jouez Sport) angeboten werden dürfen, ist beides keine Fussnote, sondern der Kern jeder ehrlichen Betrachtung.

Rechtslage der Sportwetten in der Schweiz

Wer in der Schweiz Sport wetten will, hat in Kauf wenig Auswahl: Das Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51) lässt Grossspiele — und dazu zählen Sportwetten — nur zu, wenn eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung vorliegen (Art. 21–25 BGS). Für Sportwetten haben die Kantone den Kreis der Veranstalter auf zwei beschränkt: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Eine ausländische Bewilligung — aus Malta, Curaçao oder Deutschland — entfaltet in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS). Wer ohne Schweizerische Vermittlung hierzulande Sportwetten anbietet, macht sich strafbar (Art. 130 BGS), und die Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern) führt eine Sperrliste von Domains, die Schweizer Internetanbieter per DNS blockieren (Art. 86–93 BGS; Ende 2025 standen 671 Domains darauf).

Ein Fussball liegt auf dem Rasen eines leeren Stadions am frühen Abend, dahinter erheben sich schneebedeckte Berge unter klarem Himmel.
Bei Sporttip beträgt der Höchsteinsatz für eine Systemwette CHF 10'000, für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1'000.

Die Aufsicht liegt bei der Gespa, nicht bei der ESBK. Die ESBK beaufsichtigt Spielbanken; die Gespa beaufsichtigt Lotterien und Sportwetten. Beide Anbieterinnen brauchen je Bewilligung pro Spiel, und die Bewilligung gilt nur in der Schweiz. Was gewettet werden darf, bestimmt nicht der Markt, sondern eine geschlossene Liste der Gespa (Art. 25 BGS, Art. 29 VGS; Stand 10.09.2026). Auf dieser Liste stehen bestimmte Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen. Eckball- oder Kartenmärkte fehlen, ebenso eine eigene Esports-Sektion. Qualifikationsrunden und Frauen-Wettbewerbe sind nur erlaubt, wenn sie explizit aufgeführt sind; Ranglistenwetten sind nur dort zulässig, wo das Ranking über den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder über das Podium entscheidet. Trainingsläufe sind nie erlaubt. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige beteiligt sind, sind ausgeschlossen (Art. 25 Abs. 2 BGS). Wer auf das Wetter, auf Politik oder auf TV-Shows wetten will, ist hier ohne Angebot — nicht aus Kulanz, sondern aus dem Gesetz.

Die Zuständigkeit ist regional: Swisslos betreut das deutschsprachige Gebiet sowie den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Loterie Romande deckt die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura ab. Ein Online-Konto lässt sich nur eröffnen, wer im Vertragsgebiet der jeweiligen Veranstalterin wohnt (Art. 47 Abs. 3 VGS). Wer in Lausanne wohnt, kann kein Sporttip-Konto eröffnen; wer in Zürich wohnt, kein Jouez-Sport-Konto. Das ist kein Werbeversprechen, sondern die Rechtslage.

Wer sich registriert, durchläuft eine Ausweisprüfung. Hochgeladener Ausweis, automatischer Datenabgleich mit Adressdatenbanken, festes Eins-zuwo-zu-eins-Konto pro Person. Wer gesperrt ist oder das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist von der Teilnahme ausgeschlossen, und Gewinne aus Wetten Minderjähriger oder gesperrter Personen sind nicht zu zahlen (Art. 45 BGS).

Spielerschutz und Verlustlimiten

Vor der ersten Wette müssen Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden — das verlangt nicht die Gespa erst seit gestern, sondern das steht in den Bedingungen beider Anbieterinnen. Bei Sporttip liegt die Obergrenze bei CHF 9’999, für unter 21-Jährige bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort; eine Erhöhung greift erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich. Wer die Limite senken will, kann das sofort tun; wer sie anheben will, muss drei Tage warten — eine Schutzfrist, die das impulsivste aller Manöver, das eigene Limit zu sprengen, verlangsamen soll.

Ein aufgeschlagenes Notizbuch mit handschriftlichen Pfeilen und Kästchen liegt neben einer Kaffeetasse auf einem Schreibtisch am Fenster.
Die Super-Heinz-Wette erweitert das Prinzip auf 7 Auswahlen und umfasst 120 einzelne Wetten.

Daneben gibt es die Spielsperre. Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos, einschliesslich Online-Casinos, sowie im Fürstentum Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre lässt sich erst nach drei Monaten wieder aufheben (Art. 84 VGS), unter Einbezug einer Fachstelle (Art. 81 BGS). Eine selbstgewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden (Art. 89 VGS).

Hinter diesen Vorgaben steht ein Markt, der immer wieder überrascht. Die Gespa hat 2025 an 200 Verkaufsstellen Testkäufe durchgeführt; in 47,5 % der Fälle wurde eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Wer den stationären Kanal als lückenlosen Schutz versteht, wird vom Datenpunkt eingeholt. Der Online-Kanal ist enger, weil dort die Ausweisprüfung technisch greift; am Schalter der Verkaufsstelle zählt der Blick des Personals — und der hat in fast der Hälfte der Fälle nicht ausgereicht.

Für Heinz-Wetten hat der Spielerschutz eine eigene Schärfe. Wer auf sechs Auswahlen setzt, setzt nicht einmal, sondern 57-mal. Ein Einsatz von CHF 1 pro Linie summiert sich auf CHF 57 — und zwar unabhängig davon, wie viele der Auswahlen am Ende gewinnen. Wer mit höheren Einsätzen arbeitet, überschreitet die persönliche Verlustlimite sehr schnell nicht deshalb, weil er viel gewettet hat, sondern weil er scheinbar wenig gewettet hat. Die Verlustlimite zählt das, was tatsächlich riskiert wird, und eine Heinz-Wette riskiert 57-mal.

Wettarten, Quoten und die Heinz-Wette

Die Heinz-Wette gehört zu den Full-Cover-Wetten. Eine Full-Cover-Wette fasst sämtliche mögliche Mehrfachwetten über eine bestimmte Anzahl von Auswahlen zusammen. Der Heinz macht das für sechs Auswahlen, der Super Heinz für sieben, der Goliath für acht. Allen gemeinsam ist, dass Einzelwetten nicht enthalten sind — eine Auswahl allein, ohne eine zweite daneben, zahlt nichts.

Aufbau der Heinz-Wette

Sechs Auswahlen, 57 Wetten. Die 57 setzen sich zusammen aus 15 Doppel-, 20 Dreier-, 15 Vierer-, 6 Fünfer- und 1 Sechser-Kombination. Was auf dem Wettschein wie eine Wette aussieht, ist auf der Buchungsseite ein ganzes Bündel. Wer sich das einmal vorstellt, sieht die Mechanik deutlicher: sechs Begegnungen ausgewählt, alle Mehrfachkombinationen ab dem Doppel automatisch dazugestellt, und der Einsatz wird auf jede dieser 57 Linien gesetzt.

Kombination Anzahl Wetten
Doppel (2 aus 6) 15
Dreifach (3 aus 6) 20
Vierfach (4 aus 6) 15
Fünffach (5 aus 6) 6
Sechsfach (6 aus 6) 1
Total 57

Mindestens zwei Auswahlen müssen gewinnen, damit ein Ertrag entsteht. Eine einzelne richtige Auswahl zahlt nichts, weil sie in keiner der 57 Linien vorkommt — die Doppel als kleinste Kombination brauchen zwei Treffer. Wer nur einen Tipp richtig hat, verliert alle 57 Linien.

Heinz-Wette und Kombiwette im Vergleich

Die gewöhnliche Kombiwette deckt genau eine Kombination: alle Auswahlen zusammen, alles gewinnt oder nichts. Sechs Auswahlen, eine Wette, Gesamtquote das Produkt der Einzelquoten. Wer eine Auswahl verliert, verliert die ganze Wette.

Die Heinz-Wette teilt dieses Schicksal nicht. Sie verliert auch dann nicht alles, wenn eine oder sogar zwei Auswahlen falsch sind. Fünf von sechs Auswahlen gewinnen, eine verliert: noch immer sind die Doppel, Dreier, Vierer und Fünfer intakt, die diese fünf Auswahlen gemeinsam bilden — die Sechsehr ist verloren, die 6 Fünfer leben, die 15 Vierer leben, und so weiter. Erst wenn vier oder mehr Auswahlen falsch sind, bricht das System weitgehend zusammen, und erst wenn alle sechs falsch sind, ist der Ertrag null.

Der Preis dafür ist der Einsatz. Eine Kombiwette auf sechs Auswahlen kostet einen Einsatz. Eine Heinz-Wette kostet 57 Einsätze. Wer mit einer Kombiwette über sechs Auswahlen auf einen Gewinn hofft, hofft auf den grossen Treffer; wer eine Heinz-Wette spielt, kauft sich ein Sicherheitsnetz gegen einzelne Fehler — und zahlt dafür im Voraus, auch wenn am Ende alles passt.

Super Heinz und Goliath

Der Super Heinz erweitert das Prinzip auf sieben Auswahlen: 120 Wetten, aufgeteilt in 21 Doppel, 35 Dreier, 35 Vierer, 21 Fünfer, 7 Sechser und 1 Siebener. Wer hier CHF 1 pro Linie setzt, ist bereits bei CHF 120 Einsatz. Der Goliath setzt noch einen drauf — acht Auswahlen, 247 Wetten — gehört aber nicht zum Standardangebot der Schweizer Anbieterinnen und wird hier nur der Vollständigkeit halber genannt.

Quote, Auszahlung und Marge

Jede Quote, die ein Anbieter stellt, enthält eine Marge. Was als 2.10 daherkommt, ist nicht der faire Preis, sondern der Preis minus der Marge des Anbieters. Über alle Ausgänge eines Marktes summiert sich die Auszahlungsquote auf weniger als 100 %, und die Differenz ist der Anteil, der im Schnitt beim Anbieter bleibt.

Für eine einzelne Wette heisst das: Gewinn = Einsatz × (Quote − 1). Eine Wette von CHF 100 zu Quote 2.10 bringt CHF 110 Nettogewinn plus CHF 100 Einsatz zurück, also CHF 210. Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Einzelquoten zu einer Gesamtquote, und die Nettogewinnformel bleibt: Einsatz × (Gesamtquote − 1). Bei einer Heinz-Wette läuft diese Rechnung 57-mal parallel — für jede der 57 Linien einzeln, je nachdem, welche Auswahlen am Ende treffen. Eine Kette von fünf richtigen Auswahlen aktiviert die 15 Vierer, die 6 Fünfer und die 1 Sechser nicht, aber die Doppel und Dreier aus diesen fünf Auswahlen, die Vierer ohne den Sechser.

Bei Sporttip wird der Gewinnbetrag zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Diese Rundung schmälert den Gewinn um ein paar Rappen pro Wette — bei 57 Wetten sind das immerhin ein paar Franken, die sich summieren, auch wenn der Effekt pro Linie winzig wirkt.

Beispielrechnung: Auszahlung einer Heinz-Wette

Wer sechs Auswahlen mit fiktiven Quoten von 1.50, 2.00 und 2.50 zu einer Heinz-Wette verbindet, kann die Grössenordnung des Gewinns nachvollziehen. Bei einem Einsatz von CHF 1 pro Linie liegt der Gesamteinsatz bei CHF 57. Wenn alle sechs Auswahlen treffen, gewinnen alle 57 Linien, und die Gesamtquote jedes Linientyps ergibt sich aus dem Produkt der jeweiligen Einzelquoten:

Linientyp Anzahl Beispiel-Gesamtquote (CHF 1)
Doppel (kleinste: 1.50 × 2.00) 15 3.00
Dreier (kleinste: 1.50 × 2.00 × 2.50) 20 7.50
Vierfach 15 variiert
Fünffach 6 variiert
Sechsfach (alle 6) 1 56.25 (fiktiv, je nach Quotenmuster)

Die effektive Auszahlung schwankt stark mit dem konkreten Quotenmuster — eine Wette, die nur aus kurzen Quoten besteht, zahlt weniger als eine, in der eine hohe Quote dabei ist. In der Praxis liegt die Auszahlung für den Idealfall (alle sechs richtig) im niedrigen vierstelligen Bereich, in dem Sinne, dass der Faktor zwischen Einsatz und Gewinn bei einem glatten Volltreffer leicht über 50 steht, je nach Auswahl der Quoten. Wer sechs Auswahlen trifft und nur 1.50-Quoten kombiniert, sieht weniger; wer eine 2.50-Quote dabei hat, sieht mehr. Bei nur fünf richtigen Auswahlen fällt die Sechser-Kombi weg, und der Ertrag reduziert sich entsprechend.

Eine Garantie, dass eine bestimmte Auszahlung erreicht wird, gibt es nicht. Die Quoten, die ein Anbieter stellt, sind die Preise, die er zahlt, und sie sind nicht festgeschrieben — sie können sich bis zum Anpfiff ändern. Wer den Schein zu spät abgibt, kann eine andere Quote bekommen als im Moment der Auswahl.

Einsatzgrenzen bei den Schweizer Anbieterinnen

Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette bei CHF 1’000 und für eine Systemwette bei CHF 10’000. Die Heinz-Wette fällt unter die Kategorie der Systemwette, also gilt die obere Grenze von CHF 10’000 für den Gesamteinsatz, nicht für eine einzelne der 57 Linien.

Bei Jouez Sport beträgt der Mindesteinsatz online CHF 2, in Verkaufsstellen CHF 3, für Multiples CHF 2. Der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten liegt bei CHF 500; ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Eine Heinz-Wette ist technisch ein Multiple und fällt damit unter den Höchsteinsatz von CHF 7’500.

Mindestquoten, Gültigkeit und Kombinationen

Bei Jouez Sport muss die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombiwette 1.10 betragen, sonst nimmt der Schein die Wette nicht an. Die Quote einer Einzel- oder Kombiwette darf 100’000 nicht übersteigen. Wer eine Heinz-Wette platziert, sollte im Voraus prüfen, ob alle Linien die Mindestquote erreichen — bei sehr kurzen Quoten kann eine Linie unter 1.10 fallen und der gesamte Schein wird ungültig.

Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innerhalb von 48 Stunden nachgeholt, ist die Wette ungültig: Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Auswahl die Quote 1.00. Bei einer Heinz-Wette mit einer abgesagten Begegnung heisst das: alle Linien, die diese Begegnung enthalten, werden mit Quote 1.00 gewertet, und der Ertrag sinkt entsprechend.

Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung — etwa «Heimsieg» und «über 2,5 Tore» aus dem gleichen Spiel — werden bei Sporttip nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert. Ohne diese Funktion nimmt Swisslos solche Kombinationen nicht an; nimmt sie irrtümlich eine an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Wer eine Heinz-Wette bauen will, die solche abhängigen Märkte enthält, läuft Gefahr, dass Linien nachträglich gestrichen werden.

Livewetten und Cash-Out

Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis tatsächlich live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00. In spielentscheidenden Situationen — Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheidung — kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten.

Cash-Out gibt es bei Sporttip für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur online und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und es besteht keine Garantie, dass jeder Markt Cash-Out anbietet. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. Bei einer Heinz-Wette ist Cash-Out nicht verfügbar — die Systemwette zählt nicht zu den cash-out-fähigen Wetttypen.

Kombiboost und Quotenboost

Der Sporttip-Kombiboost gilt nur online und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn Voraussagen. Sowohl Einsatz als auch Gewinnerhöhung sind limitiert. Bei einer Heinz-Wette erreichen die meisten Linien die Mindestquote von 1.50 ohne Mühe; ob der Kombiboost auf Systemwetten greift, hängt von der internen Logik ab — bei Sporttip ist er ausdrücklich auch auf Systemwetten anwendbar, die Bonusberechnung erfolgt auf den effektiv erzielten Nettogewinn der qualifizierenden Linien.

Quotenboosts gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage. Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettende nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost.

Die beiden Schweizer Anbieterinnen im Vergleich

Die folgende Übersicht zeigt die beiden in der Schweiz zugelassenen Veranstalterinnen von Sportwetten mit ihrer Bewilligungssituation und ihrer organisatorischen Zuordnung. Ausländische Marken ohne Schweizer Bewilligung sind hier nicht aufgeführt; ihre Karten tragen keine maschinengestützten Aussagen zu diesem Thema, weshalb sie weder bestätigt noch verneint werden.

Marke Schweizer Bewilligung Veranstalter / ausgewiesene Lizenz
Swisslos Sporttip Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS (SR 935.51); Aufsicht Gespa SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel; Produkt Sporttip
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS (SR 935.51); Aufsicht Gespa Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande); Produkt Jouez Sport

Beide Veranstalterinnen sind Grossspielveranstalterinnen im Sinne des BGS und unterstehen der Gespa. Beide bedienen klar abgegrenzte Vertragsgebiete; eine schweizweite Verfügbarkeit gibt es nicht.

Swisslos Sporttip

Swisslos, mit vollem Namen SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, hat ihren Sitz in Basel. Das Unternehmen veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020). Die Sportwetten laufen unter dem Produktnamen Sporttip. Vertragsgebiet sind die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie der Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein.

Die Wettbedingungen sind klar definiert. Mindestens 18 Jahre, Wohnsitz im Vertragsgebiet, keine Spielsperre, ein Konto pro Person, Verlustlimiten vor der ersten Wette, Ausweisprüfung. Der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten liegt bei CHF 1, der Höchsteinsatz bei CHF 1’000 für eine Einzel- oder Kombinationswette und bei CHF 10’000 für eine Systemwette. Eine Heinz-Wette fällt unter die Kategorie der Systemwette; der Höchsteinsatz für den Gesamteinsatz beträgt damit CHF 10’000. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen anpassen; eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.

Die Auszahlungsmechanik rundet zuerst auf zwei Nachkommastellen auf und dann auf 5 Rappen ab — eine Marge, die pro Wette klein ist, sich aber bei 57 Linien zu einem spürbaren Abzug summiert. Cash-Out ist für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten verfügbar, vollständig oder gar nicht, online, ohne Teilauszahlung. Für Heinz-Wetten als Systemwetten steht Cash-Out nicht zur Verfügung.

Wer Sporttip nutzt, hat Zugang zum Kombiboost, der bei mindestens vier Voraussagen mit einer Mindestquote von 1.50 greift und den Nettogewinn je nach Anzahl Voraussagen um bis zu 100 % erhöht. Quotenboosts und Profitboosts sind verfügbar, jeweils einmal pro Wettende und in Einsatz und Höhe limitiert; bei Cash-Out verfällt der Boost.

Der Zugang ist dicht: Wer im Vertragsgebiet wohnt, kann sich registrieren, ein Konto eröffnen, Verlustlimiten setzen und wetten. Wer ausserhalb wohnt, bekommt kein Online-Konto — auch wenn die Heinz-Wette technisch bei Sporttip spielbar wäre.

Für wen sich Sporttip eignet ist. Wer im deutschsprachigen Raum oder im Tessin wohnt und Systemwetten spielen will, hat hier den einzigen legalen Zugang in der Schweiz. Wer eine Heinz-Wette mit kleinerem Gesamteinsatz spielen will, kann das mit CHF 1 pro Linie tun; wer einen höheren Gesamteinsatz plant, ist durch die Limite von CHF 10’000 für Systemwetten gedeckelt.

Loterie Romande Jouez Sport

Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande) betreibt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Die Kontaktadresse ist Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne; das Unternehmen zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende.

Die Wettbedingungen unterscheiden sich in den Limiten. Online liegt der Mindesteinsatz bei CHF 2, in Verkaufsstellen bei CHF 3, für Multiples bei CHF 2. Der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten beträgt CHF 500; ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette liegt bei CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen, die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen.

Eine Heinz-Wette fällt unter die Kategorie Multiple und damit unter die Höchsteinsatzgrenze von CHF 7’500 für den gesamten Schein. Bei einem Mindesteinsatz von CHF 2 pro Linie liegt der Mindest-Gesamteinsatz für eine Heinz-Wette damit bereits bei CHF 114. Wer eine Heinz-Wette bei Jouez Sport spielen will, muss zudem prüfen, ob alle 57 Linien die Mindestquote von 1.10 erreichen — bei sehr kurzen Quoten ist das nicht selbstverständlich, und der Schein wird sonst nicht angenommen.

Die Identitätsprüfung ist mit jener von Swisslos vergleichbar: mindestens 18 Jahre, Wohnsitz im Vertragsgebiet, keine Spielsperre, ein Konto pro Person. Ausweis wird hochgeladen, Daten werden abgeglichen.

Für wen sich Jouez Sport eignet ist. Wer in der Romandie wohnt und Systemwetten spielen will, hat hier den einzigen legalen Schweizer Zugang. Die Limiten sind enger als bei Sporttip — der maximale Einsatz ist tiefer, der maximale Gewinn für Multiples ist auf CHF 1’000’000 gedeckelt. Wer eine Heinz-Wette mit sehr kleinen Einsätzen spielen will, zahlt bei Jouez Sport mindestens CHF 2 pro Linie und damit mindestens CHF 114 Gesamteinsatz.

Ausländische Marken ohne Schweizer Bewilligung

Die nachfolgenden Marken sind auf dem Markt sichtbar, ohne in der Schweiz über eine Bewilligung zu verfügen. Sie werden hier genannt, weil Spielende in der Schweiz auf sie stossen, und mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass sie nicht zur legalen Auswahl in der Schweiz gehören.

Marke Schweizer Bewilligung
MyStake keine Schweizer Bewilligung
HighFlyBet keine Schweizer Bewilligung
Duelbits keine Schweizer Bewilligung
Rollbit keine Schweizer Bewilligung
Boomerang Bet keine Schweizer Bewilligung
Unibet keine Schweizer Bewilligung
Sportuna keine Schweizer Bewilligung
Fezbet keine Schweizer Bewilligung

Eine ausländische Lizenz — gleich aus welchem Land — hat in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS). Wer dort ein Konto eröffnet, ist nicht durch das Schweizer Spielerschutzregime geschützt: kein Anschluss an das Schweizerische Sperrregister, keine Schweizer Rekursmöglichkeit. Die Gespa kann die Domains solcher Marken auf die Sperrliste setzen; Schweizer Internetanbieter blockieren sie per DNS. Wer eine solche Marke nutzt, tut das auf eigene Rechnung und mit dem Risiko, dass der Zugang jederzeit unterbrochen wird.

Wer mit Blick auf eine Heinz-Wette erwägt, eine ausländische Marke zu nutzen, sollte im Voraus prüfen, ob die Marke überhaupt Heinz-Wetten anbietet. Zu allen acht hier genannten Marken liegen für dieses spezifische Thema keine maschinengestützten Fakten vor; was sie anbieten, kann nur auf der jeweiligen Plattform selbst geprüft werden, und Aussagen dazu wären aus der Luft gegriffen.

Was sicher gesagt werden kann: Die Heinz-Wette als Full-Cover-Wette ist ein Wettformat, das vor allem im angelsächsischen und europäischen Online-Sportwettenmarkt verbreitet ist. Ob eine bestimmte ausländische Marke sie im Programm hat, ist eine Frage an deren Wettschein, nicht an die Schweizer Bewilligungslage.

Wer bietet in der Schweiz Heinz-Wetten an?

In der Schweiz bieten genau zwei Veranstalterinnen Heinz-Wetten an: Swisslos mit Sporttip für das deutschsprachige Vertragsgebiet, den Kanton Tessin und Liechtenstein, sowie Loterie Romande mit Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone. Beide haben eine Bewilligung nach dem Geldspielgesetz; beide unterstehen der Aufsicht der Gespa.

Die Frage, ob eine ausländische Marke Heinz-Wetten anbietet, ist eine andere Frage. Sie betrifft die ausländische Marke und ihre eigene Wettpalette, nicht die Schweizer Bewilligungslage. Eine Marke kann Heinz-Wetten anbieten, ohne in der Schweiz zugelassen zu sein; sie kann sie auch nicht anbieten, ohne dass das an der Schweizer Bewilligungslage etwas ändert. Was die acht hier aufgeführten Marken anbieten, ist Sache ihrer eigenen Wettscheine und nicht Thema dieser Seite.

Wie viel kostet eine Heinz-Wette?

Eine Heinz-Wette auf sechs Auswahlen besteht aus 57 einzelnen Wetten. Wer CHF 1 pro Linie setzt, gibt CHF 57 aus. Wer CHF 2 pro Linie setzt, gibt CHF 114 aus. Bei Sporttip gilt der Höchsteinsatz von CHF 10’000 für eine Systemwette, also für die Gesamtheit aller 57 Linien; bei Jouez Sport liegt der Höchsteinsatz für ein Multiple bei CHF 7’500.

Anbieterin Mindesteinsatz pro Linie Höchsteinsatz Systemwette / Multiple
Sporttip CHF 1 CHF 10’000
Jouez Sport CHF 2 (online), CHF 3 (Verkaufsstelle) CHF 7’500 (Multiple insgesamt)

Die persönliche Verlustlimite, die vor der ersten Wette gesetzt werden muss, ist eine eigene Bremse: Wer sich eine Tagelimite von CHF 100 setzt und drei Heinz-Wetten à CHF 1 pro Linie spielt, hat bereits CHF 171 riskiert und ist über der Limite, bevor eine der Wetten entschieden ist. Die Limite ist nicht pro Wette, sondern pro Zeitraum.

Was an Einsatz zurückkommt, hängt davon ab, wie viele der sechs Auswahlen treffen. Keine oder nur eine richtige Auswahl: kein Ertrag. Zwei bis fünf richtige Auswahlen: ein Ertrag, der je nach Anzahl und nach den Quoten der richtigen Auswahlen zwischen wenigen Franken und einem niedrigen vierstelligen Betrag liegt. Sechs richtige Auswahlen: der maximale Ertrag, der je nach Quotenmuster im niedrigen vierstelligen Bereich oder darüber liegen kann, gedeckelt durch die Höchstgewinngrenze.

Bei Jouez Sport liegt der Höchstgewinn für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Wer sechs Auswahlen mit hohen Quoten trifft, kann an diese Grenze stossen; bei einer reinen Heinz-Wette ist das eher unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Bei Sporttip ist die Höchstgewinngrenze für Systemwetten nicht in den Bedingungen spezifiziert; massgebend sind die Höchsteinsätze und die effektiven Quoten.

Wer sollte eine Heinz-Wette spielen — und wer nicht

Eine Heinz-Wette belohnt Trefferquote über Einzelwetten-Gewinn. Wer sechs Auswahlen mit einer Trefferquote von 70 % hat — also im Schnitt 4,2 von 6 richtig tippt — wird mit einer Kombiwette seltener gewinnen, mit einer Heinz-Wette häufiger, aber im Schnitt weniger pro Treffer. Wer die Trefferquote niedriger einschätzt, etwa 50 %, gewinnt mit der Heinz-Wette trotzdem ab und zu, mit der Kombiwette praktisch nie.

Wer kleine Einsätze macht und die Marge scheut, ist mit einer Heinz-Wette schlecht bedient: 57-mal zahlt man die Marge, nicht einmal. Wer mit höheren Einsätzen auf Sicherheit setzt, etwa auf vier sichere Favoriten und zwei spekulative Aussenseiter, kann mit der Heinz-Wette ein Profil abdecken, das die Kombiwette nicht abdeckt.

Wer unter 21.00 ist, ist mit jeder Sportwette vorsichtig zu sein — die Verlustlimite ist für diese Altersgruppe besonders tief, und das System addiert sich hier schnell. Wer älter ist, aber sein eigenes Spielverhalten im Blick hat, kann die Heinz-Wette als geordnetes Sicherheitsnetz nutzen, sofern die Verlustlimite nicht durch die blossen 57 Linien gesprengt wird.

Häufige Fragen

Wie funktioniert eine Heinz-Wette und aus welchen Einzelwetten besteht sie?

Eine Heinz-Wette ist eine Systemwette auf sechs Auswahlen. Sie deckt sämtliche Mehrfachkombinationen ab dem Doppel ab, ohne die einzelnen Auswahlen als Einzelwetten einzubeziehen. Insgesamt sind es 57 Wetten: 15 Doppel, 20 Dreier, 15 Vierer, 6 Fünfer und 1 Sechser. Wer sechs Auswahlen trifft, gewinnt alle 57 Linien; wer weniger trifft, gewinnt einen Teil.

Was unterscheidet die Heinz-Wette von einer gewöhnlichen Kombiwette?

Die Kombiwette ist eine einzelne Wette auf alle Auswahlen zusammen. Sie gewinnt nur, wenn alle Auswahlen treffen; verliert eine Auswahl, ist die ganze Wette verloren. Die Heinz-Wette ist ein Bündel aus 57 Wetten. Selbst wenn eine oder zwei Auswahlen verlieren, bleiben zahlreiche Linien intakt und können gewinnen. Dafür ist der Einsatz 57-mal so hoch wie bei einer einzelnen Linie, und der Ertrag pro Treffer fällt im Schnitt kleiner aus.

Wie hoch ist der Gesamteinsatz, wenn jede Einzelwette einer Heinz-Wette gleich viel kostet?

Bei einem Einsatz von CHF 1 pro Linie sind es CHF 57. Bei CHF 2 pro Linie CHF 114. Bei Sporttip ist der Höchsteinsatz für eine Systemwette auf CHF 10’000 gedeckelt; bei Jouez Sport auf CHF 7’500 für ein Multiple insgesamt. Der Einsatz wird auf alle 57 Linien gesetzt, unabhängig davon, welche Auswahlen am Ende gewinnen.

Was unterscheidet die Super-Heinz-Wette von der einfachen Heinz-Wette?

Der Super Heinz arbeitet mit sieben Auswahlen statt sechs und enthält 120 Wetten: 21 Doppel, 35 Dreier, 35 Vierer, 21 Fünfer, 7 Sechser und 1 Siebener. Bei einem Einsatz von CHF 1 pro Linie liegt der Gesamteinsatz bereits bei CHF 120. Die Mindestanzahl richtiger Auswahlen, ab der ein Ertrag entsteht, bleibt gleich: zwei.

Darf in der Schweiz nur bei Swisslos und Loterie Romande auf Sport gewettet werden?

Sportwetten sind in der Schweiz Grossspiele und brauchen eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz (Art. 21–25 BGS). Die Kantone haben den Kreis der Veranstalterinnen auf zwei beschränkt: Swisslos mit Sporttip für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein sowie Loterie Romande mit Jouez Sport für die Romandie. Ausländische Marken wie MyStake, HighFlyBet, Duelbits, Rollbit, Boomerang Bet, Unibet, Sportuna und Fezbet haben keine Schweizer Bewilligung; ihre Domains können auf der Sperrliste der Gespa stehen.

Wie berechnet sich die Auszahlung aus Einsatz und Quote, und wo steckt die Marge des Anbieters?

Der Gewinn einer Einzelwette ist Einsatz × (Quote − 1). Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Einzelquoten zur Gesamtquote, und die Formel bleibt dieselbe. Bei einer Heinz-Wette läuft die Rechnung für jede der 57 Linien separat. In jeder gestellten Quote steckt eine Marge; über alle Ausgänge eines Marktes summieren sich die Auszahlungsquoten auf weniger als 100 %, und die Differenz ist der durchschnittliche Anteil, der beim Anbieter bleibt.

Inhalt erstellt vom Team «fussballwettenportal»